Claudius Blume/ Juni 19, 2007/ 2007

Am 17. Juni hatten wir Soldaten des 7 Transport Regiment Royal Logistic Corps aus Bielefeld zu Gast im Freilichtmuseum. Nachdem wir uns im Speerschleudern und Bogenschießen probiert hatten, stärkten wir uns mit Spanferkel vom Grill und herrlichem Herforder aus der Thekentaucherente. Hier der Zeitungsartikel der Neuen Westfälischen:

Mit den Waffen der Vorfahren

Bier aus der Thekentaucherente und Spanferkel

20 britische Soldaten des logistischen Regiments aus Bielefeld schauten schon ein wenig skeptisch drein, als die Mitglieder der Oerlinghauser Tönsbergwacht ihren britischen Freunden mit einem Schmunzeln die Waffen für das Vergleichsschießen präsentierte. Für den Wettbewerb hatten sich die Bergwächter einmal etwas anderes einfallen lassen.

Mit den Waffen unserer Vorfahren – Speer, Pfeil und Bogen – sollte das dritte, aber diesmal nicht wettbewerbsmäßige Vergleichsschießen zwischen den Soldaten und der Bergwacht ausgetragen werden. Veranstaltungsort war das Archäologische Freilichtmuseum. Nach einer Führung von Museumspädagogin Claudia Kozycki-Deppe – Corporal Nathan Hughes hatte übersetzt – durften Soldaten und Bergwächter abwechselnd einen Speer mit Hilfe eines Hebelstocks auf ein Reh aus Holz schleudern. Das sah einfacher aus als es war, viele schmissen unter allgemeinem Gelächter versehentlich Speer und Hebelstock Richtung Ziel. Warrent Officer Class One Andrea Cole war die einzige, die dem Holzreh einen Blattschuss versetzte. Mehr Treffer wurden mit Pfeil und Bogen gelandet.

Passend zu den Erfahrungen mit den vorzeitlichen Jagdwaffen servierten die Bergwächter den Briten anschließend ein gegrilltes Spanferkel, Bier gab es aus der Thekentaucherente. Begeistert von dem Nachmittag lud der neue Kommandeur der Briten, Lieutenant Colonel Duncan Caps, die Bergwächter für ein ganzes Wochenende auf einen Truppenübungsplatz ein.