Claudius Blume/ Januar 4, 2020/ 2020

Traditionell halten sich die Mitglieder der Tönsbergwacht samt Familien immer den ersten Samstag im neuen Jahr für ihre Bergwachtwanderung frei. Und die fiel diesmal feucht-fröhlich aus – allerdings weniger wegen einer optimalen Getränkeversorgung, sondern eher wegen dem, was da vom Himmel herunter kam. Diesmal hatte sich die Juxtruppe das ferne Helpup als Ziel ausgeguckt und sich wie immer am Amtsgarten getroffen. Bei feinstem lippischen Landregen – schön schräg von der Seite – ging es los. Als Strecke bevorzugten die geländeerprobten Bergwächter Wald und Wiese – an der Straße langzugehen wäre ja auch viel zu einfach und eher was für die „Vümfte“ oder die MSKK. Während der Tour über aufgeweichte und glitschige Böden nahm dann der ein oder andere, wenn auch unfreiwillig, ein kleines Schlamm-Bad im „Töns-Moor“, das hervorragend gegen faltige Haut sein soll. Bei Zwischenstopps auf dem Hof Hanke und in Bockels Berghütte konnten die Bergwächter ihre durchnässten Klamotten auswringen und sich für die restlichen Etappen stärken. Ziel der zur Wasserschlacht gewordenen Wanderung war das Herzblut Café in Helpup, wo die Tour beim Schnitzelessen gemütlich zu Ende ging. Entgegen unserer Schleichwerbung-Vorsätze müssen wir hier dann doch mal ein großes Lob loswerden. Was das Herzblut-Team da auf die Beine stellt, ist echt bemerkenswert!