Claudius Blume/ Juli 5, 2010/ 2010

Die Bergwacht konnte mal wieder ihre Flexibilität und ihren hervorragenden Aubildungsgrad präsentieren. Nachdem eine kleinere Vulkaneruption am äußersten rechten Rand der Stadt kürzlich so gerade noch von der CDU-Ratsfraktion ausgetreten werden konnte, schulte man zur Vulkanwacht um, damit Oerlinghausen auch bei größeren Ausbrüchen noch sicher ist. Die freiwillige Feuerwehr hat ja schließlich im Moment keine Zeit, da sie in Helpup in Eigenleistung ein neues Clubhaus errichtet. Für Puschel-TV mit Reporter Jockel Schneidinski erklärte Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Lavakühler, dass die Lava durch die menschliche Tunnelbauwut den Weg an den Teuto gefunden hatte. Durch diverse Tunnelbauten, wie die Oerlinghauser Krötentunnel, ist unser Eiertönskumstonner nun mit dem isländischen Eijafällajökull verbunden. Auch der Leiter der Oerlinghauser Flugsicherung und Hubschrauberlobbyist Georg Machtgernkrach kam zu Wort und verdeutlichte die Auswirkungen auf den Flugverkehr. Abschließend wusste der Leiter der Vulkanwacht Wolfgang Töns-Berger zu berichten, dass der Eiertönskumstonner im Volksmund bereits nur noch Monte Manuela genannt wird.
Am späten Nachmittag wurde der Orden für den Tagesvollsten der Tönsbergwacht an Wilhelm Hanke verliehen. Wilhelm war immer noch gut als Bergwächter zu erkennen, da er es leider verpasst hatte, mittags die Lederhose gegen die Schützenuniform zu tauschen.

 

Und das schrieb die Neue Westfälische am 6. Juli 2010:

Feuer am äußersten rechten Rand

Lokalpolitisches Kabarett am Schützenfestmontag auf dem Rathausplatz

Da kann der junge Mann in dem dunklen BMW noch so sehr mit dem Gas spielen – er kommt trotzdem nicht schneller voran auf der Hauptstraße. Der Montagmorgen gehört in Oerlinghausen den Schützen. Um 6.30 Uhr hieß es: „Antreten vor der Melm’schen Hirschapotheke“. Und die Bergstädter Schützen sind aus hartem Holz. Zwar sehen einige Augen noch ziemlich verquollen aus, doch Einigkeit macht stark und die Thekentaucher, die neu zusammengebaute SUV’y und ein Käfig voller Narren, pardon, Majestäten mit Thron, bringen auch den müdesten Schützen auf Trab und in Stimmung.
Auf dem Rathausplatz bedankt sich Bürgermeisterin Dr. Ursula Herbort bei den Schützen. Das ist angesagt, denn bei mehr als 1.000 Mitgliedern in der Schützengesellschaft herrscht in der Bergstadt der Ausnahmezustand, wenn gefeiert wird. Den Zusammenbruch der Sektbaracke sehen die Mitglieder der Vümpften als Chance. „Wir bauen ein Schützen-Event-Center“, ruft Moderator Kristian Hoffmann – und etwas ernster fügt er hinzu: „Wir haben schon mal angefangen zu sammeln. Die Vümpfte hat 555,55 Euro zusammengebracht. Jetzt seid ihr dran.“
Lokalpolitisches Kabarett vom Feinsten bringt die Bergwacht mit. Da interviewt Reporter Jochen Schneidinski von Puschel-TV Wolfgang Töns-Berger, der sich mit Vulkanen und Stimmungsschwankungen auskennt. Er bemerkt die Eruptionen am äußersten rechten Rand der Stadt, die verursacht wurden vom kleinen Bruder des isländischen Vulkans Eijafällajökull. Das entstandene Feuer habe die CDU aber noch im letzten Moment austreten können. Gerade bevor es im Süden der Bergstadt und trotzdem am rechten Rand zu weiterem Rumoren kam. Leider habe die Feuerwehr die Tönsbergwacht nicht bei der Umschulung zu Vulkanwächtern unterstützen können. „Die müssen nämlich zurzeit in Eigenleistung in Helpup ihr neues Clubhaus bauen . . .“