Claudius Blume/ Dezember 21, 2012/ 2012

Mit großem Getöse hat sich die Bergwacht am 21. Dezember 2012 auf dem Tönsberg abgeschossen! Zum im Maya-Kalender angekündigten Weltuntergang hatten die Bergwächter noch einmal zu Glühwein, Bier und dem ein oder anderen Rachenputzer sowie zu Gegrilltem an die Kumsttonne eingeladen, um noch einmal richtig zümpftig zu feiern. Trotz klirrender Kälte hatten deutlich mehr als 100 Bergstädter das Zentralmassiv des Teutoburger Waldes erklommen und freuten sich mit den Bergwächtern auf den Weltuntergang. Höhepunkt war der Start der „U-schi 1“ – jener Rakete, die die Tönsbergwacht zur Rettung der Schützen-Art am Schützenfestmontag auf dem Rathausplatz vorgstellt hatte. Ein ausgeklügeltes Auswahlverfahren hatte einem privilegiertem Personenkreis Plätze in der Rakete gesichert, mit deren Hilfe auf dem Mars die Schützengesellschaft weiter existieren sollte. Leider lief beim Entzünden der Rakete eine Kleinigkeit schief – vor den Augen der Anwesenden wurde das Raumfahrzeug ein Raub der Flammen. Alle Teilnehmer machten das Beste draus und widmeten sich wieder den Getränken. Am nächsten Morgen mussten dann alle feststellen, dass sich die Maya mit ihrer Voraussage wohl etwas geirrt hatten. Statt Weltuntergang gabs Kopfschmerzen! Dass die angebliche Hochkultur mit ihrem Weltuntergangsszenario vollkommen danebengelegen hatte, war allerdings weniger schlimm. Denn so kann 2013 nun wieder Schützenfest gefeiert werden. Berg Heil!